BIG gegen Rauchverbot
Kneipensterben befürchtet
Die Landesregierung plant, erlaubte oder geduldete Rauchen in Eckkneipen oder Gaststätten zu verbieten.
" Tatsache ist doch, dass bei striktem Rauchverbot die Umsätze in Gaststätten drastisch zurückgegangen sind. Letzt-endlich würde die Insolvenz der Betreiber nicht weit sein", heißt es in einer Pressemitteilung der Broicher Interessen-Gemeinschaft (BIG). Dieses Rauchverbot gehe zu weit. So wisse jeder Gast, in welcher Kneipe geraucht werde. Es stehe ihm frei, dort nicht zu verkehren. "Stellt man sich vor, dass Wirte, die Fußball-Bundesliga-Spiele übertragen, dies vor einem minimierten Publikum tun zu müssen, so rechnen sich die Investitions-Kosten für SKY dann nicht mehr".
Es könnte nicht sein, dass Ministerin Steffens vorsätzlich weitere Immobilien-Leerstände schafft. Davon gebe es in allen Stadtteilen genug. " Wir glauben auch nicht, dass einer Ministerin Arbeitsplätze gleichgültig sind ", heißt es in der Mitteilung weiter. Die BIG sei sich bewusst, dass das Rauchen nicht gesundheitsfördernd ist, frage sich aber, wie weit die Bevormundung der Bürger gehen solle ?
Werde das Rauchen auch im Freien, zum Beispiel bei Stadtteilfesten oder in Broich bei der BIG-Fete, verboten ? Damit würde man auch gleichzeitig die Veranstaltung verbieten. " Wir fordern als Werbegemeinschaft, es beim jetzigen Zustand zu belassen und dem Gast selbst die Entscheidung zu überlassen, was er tut ".
( Quelle : Mülheimer Woche )


